29. März 2017

64. Neustädter Salon



Gerechtigkeit
Von der Hybris, ein Wort zu gebrauchen

Was es ist, kann keiner verbindlich sagen –
das werden wir beim erneuten Versuch feststellen.

Wohl aber, wo sie fehlt, was ungerecht ist.

Den Ort, wo sie herrscht, beschreiben –
das wird keinen Konsens geben.

Ein verzwicktes Wort, das als Forderung
dennoch immerfort gebraucht wird.

Stellen wir uns also aufs Scheitern ein,
wenn wir uns auf die Suche danach begeben...


Alle Neugierigen sind zu unserer Diskussionsrunde wie immer herzlich willkommen.



Ort: Dresden, Kamenzer Straße 45, Atelier "Werkstatt"
Termin: Freitag, 31. März 2017, 20 Uhr





26. Februar 2017

63. Neustädter Salon

Feminismus 2.0 

Die Wiederentdeckung der Weiblichkeit
  

Unser Gast: Thomas Preibisch
Ein Vertreter der Neuen sympathischen Moderne. Das Gesamtwerk des Dresdner Künstlers beschreibt „Alles außer Ausdruckstanz.“ Denn neben den Kartoffeldruckgrafiken erfindet der Künstler auch Gedichte, Lieder, Bücher, Bühnenstücke, Spiele und ganze Unterhaltungs- oder Radioshows, welche er auch produziert und moderiert.

Es wird um einen Ausschnitt seines Denkens gehen. Was ist männlich? Was ist weiblich? Und wie könnte der Tanz der Gegensätze die Welt verändern?

Es wird um einen Ausschnitt seines Denkens gehen. Was ist männlich? Was ist weiblich? Und wie könnte der Tanz der Gegensätze die Welt verändern?

Hier kommt man der Sache schon näher: 
Tanz der Gegensätze

Fortsetzung folgt…am 3.3.2017, ab 20 Uhr.
Freuen wir uns auf die Diskussion. Alle Neugierigen sind wie immer herzlich willkommen.



Veranstaltungsort: Atelier Werkstatt, Kamenzer Straße 45, Dresden






24. Januar 2017

62. Neustädter Salon



      Freundschaft

 Was ist das?
Die höchste menschliche Beziehung? Nützliche Überlebenstechnik? Selbstbestätigung frei von lästig-alltäglichen Verpflichtungen?

Lässt sie sich erklären, begründen, beweisen?

Wir können und werden aus einer reichen Gedankenwelt zum Thema schöpfen.
Philosophen seit der Antike, Filmemacher und besonders Schriftsteller
hat das Thema immerzu beschäftigt:

„Einmal geschah's bei unsern Spielen, daß
Der Königin von Böhmen, meiner Tante,
Dein Federball ins Auge flog. Sie glaubte,
Daß es mit Vorbedacht geschehn, und klagt' es
Dem Könige mit thränendem Gesicht.
Die ganze Jugend des Palastes muß
Erscheinen, ihm den Schuldigen zu nennen.
Der König schwört, die hinterlist'ge That,
Und wär' es auch an seinem eignen Kinde,
Aufs schrecklichste zu ahnden. – Damals sah ich
Dich zitternd in der Ferne stehn, und jetzt,
Jetzt trat ich vor und warf mich zu den Füßen
Des Königs. Ich, ich that es, rief ich aus:
An deinem Sohn erfülle deine Rache.“
                                                                                              Aus: Friedrich Schiller: Don Carlos



Freuen wir uns auf die Diskussion. 
  
Termin: Freitag, 27. Januar 2017, 20 Uhr
Ort: Dresden, Aterlier "Werkstatt", Kamenzer Straße 45


Alle Neugierigen sind wie immer herzlich willkommen.